Es hat geklappt! Viele Sportvereine in der Umgebung haben ihre Feriencamps abgesagt. Bei der Hockeyabteilung des CSV war es anders: „Wir haben die Situation als Herausforderung angesehen und ein Konzept erarbeitet, dass Sicherheit an die erste Stelle rückt und zugleich den Wunsch in den Fokus setzt, unseren Kindern einige unbeschwerte Tage zu schenken, die sie sich so sehr gewünscht und verdient haben.“, erläutern Jens Blüthner, sportlicher Leiter und Claus Bühs, 2.Vorsitzender der Hockeyabteilung am Horkesgath ihren Ansatz.

Und es ging. Das normale Konzept des Feriencamps wurde komplett neu gedacht: Gruppen wurden verkleinert, so dass Kontaktsport gemäß Coronaschutzverordnung möglich war, die Gruppen erhielten farblich unterschiedliche T-Shirts, damit schnell erkennbar wurde, wo Abstände einzuhalten sind. Schnell war es normal, dass mit Abstand und gruppenweise der Platz betreten und verlassen wurde und natürlich auch alles andere nur in Kleingruppen erlebt wurde. Die einzelnen Trainingsteams hatten während der Woche ihre festen Standorte, in denen auch gegessen und Pausen verbracht wurden. 

Das Catering wurde auf Komplettbedienung umgestellt.  „Zuschauer“ wurden außen vor gelassen, um die Übersicht auf dem Gelände zu wahren. Zwischen einzelnen Teilen des Camps machten Trainer und Betreuer immer wieder „Desinfektionsübungen“ von Gegenständen, Trainingsmaterial oder auch einmal einer Wasserrutsche. Aber es gab auch die Notwendigkeit zum Verzicht: Der ach so geliebte „Camptanz“ aller Kinder musste ausfallen, da hier kein Abstand einzuhalten gewesen wäre. Sehr zum Leidwesen der Hockeytrainer, die nun mit ihren Kleingruppen eigene Choreographien entwickeln mussten, um diese am letzten Tag den begeisterten Mitstreitern aus den anderen Teams vorzuführen. So wurde letztendlich vermutlich sogar eine neue Camptradition geboren.

Aber auch an anderer Stelle haben sich die Verantwortlichen einiges einfallen lassen. Jedes Kind erhielt immer neue namentlich gekennzeichnete Wasserflaschen. „Das war nicht nur super hygienisch, sondern so viel wie in diesem Jahr wurde auch noch nie bei einem Camp getrunken“, weiß auch Jens Blüthner zu berichten, der selbst seit Jahren als Trainer beim jährlichen Ferienhockeycamp dabei ist. Und das war sicher für alle Teilnehmer bei den sommerlichen Temperaturen auch richtig und gesund.

Am Ende fand das Camp großen Zuspruch bei den Eltern. Dorothee Engers, Mutter der 8- und 15-jährigen Jungs Cajetan und Moritz: „Für unseren Nachwuchs war es einfach ein absolut gelungener Ferienabschluss. Endlich standen mal wieder die Kinder – und dies nicht nur bei uns Eltern - mit ihren Interessen an erster Stelle und es war schön zu sehen, wie verantwortungsbewusst und dennoch liebevoll zugewandt die jungen Trainer und Betreuer des CSV den Kindern eine unbeschwerte Ferienzeit mit Hockey und ganz viel Bewegung und anderen Unterhaltungen bereitet haben.“

Jetzt geht es dann für die jungen Hockeyspieler und ihre Trainer auch wieder mit dem normalen Hockeytraining – natürlich auch coronakonform – weiter. Wer sich auch einmal beim Hockey ausprobieren möchte, kann dies im Rahmen unterschiedlicher Schnupperangebote beim CSV tun oder aber einfach einmal bei einem Training am Horkesgath vorbeischauen. Die Anlage mit Kunstrasen befindet sich direkt gegenüber des Schulzentrums.

 2020 HC OrgaTeam

Ein Riesendank geht an die Trainer/innen und „Campleiter“ Jens Blüthner, die eine Woche lang für „sicheres“ Hockey mit ganz viel Spaß sorgten. (v.l.n.r.: Jens Blüthner, Jakob Schulte, Felix Schulte, Leonie Weber, Marie Hoppe, Eva Bühs, Moritz Museller und Jule Weber)

 

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